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title: "Der Uhrmacher der Zeitlosen Stunde"
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character: Lina
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palette:
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primary: "#5c3a1e"
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secondary: "#b87333"
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text: "#5c3a1e"
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background: "#fdf5e8"
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scenes:
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alt: "Die Schokoladenuhr"
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- image: images/08/scene-2.png
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alt: "Die Kupfertreppe"
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- image: images/08/scene-3.png
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alt: "Die Uhrmacher-Werkstatt"
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- image: images/08/scene-4.png
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alt: "Die goldene Sanduhr"
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Lina wunderte sich, warum ihr Wecker plötzlich nicht mehr tickte, sondern leise wie eine schmelzende Praline knackte. Als sie das Licht anmachte, sah sie, dass die Zeiger aus feinster Zartbitterschokolade bestanden. Eine kleine, hölzerne Tür öffnete sich in der Wand ihres Zimmers, aus der ein warmer Duft nach Kakao und Zimt strömte.
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Hinter der Tür wartete eine Treppe aus polierten Kupfermünzen. Lina stieg hinab und merkte, dass sich alles um sie herum verlangsamte. Die Luft fühlte sich dick und weich an, als würde sie durch flüssigen Honig spazieren. Am Ende der Treppe gelangte sie in eine Werkstatt, in der tausende Uhren hingen, die alle keine Ziffern, sondern kleine schlafende Gesichter hatten.
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Dort traf sie den Uhrmacher, einen freundlichen alten Mann mit einer Schürze aus Marzipan. „In der Nacht halten wir die Zeit an", erklärte er und reichte Lina ein Zahnrad aus Vollmilchschokolade. „Hier gibt es keine Eile, nur Ruhe." Gemeinsam drehten sie an einer großen, goldenen Kurbel, bis die ganze Welt draußen in einem zeitlosen, friedlichen Schlummer versank. Lina durfte auf den großen, runden Zahnrädern Karussell fahren, die sich so langsam drehten, dass sie dabei fast einschlief.
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Der Uhrmacher schenkte Lina eine kleine Sanduhr, die mit goldenem Sternenstaub gefüllt war. „Wenn der letzte Krümel fällt, bist du im Land der Träume", flüsterte er. Lina kehrte in ihr Bett zurück und beobachtete, wie der goldene Staub leise rieselte. Ihr ganzes Zimmer fühlte sich nun so warm und zeitlos an wie die Werkstatt, und mit einem zufriedenen Lächeln schloss sie die Augen.
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