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kaleidoskop/content/01-der-glaeserne-sternenwald.md
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number: 1
title: "Der gläserne Sternenwald"
character: Leo
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alt: "Das Glühwürmchen am Fenster"
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alt: "Der Mondlichtpfad"
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alt: "Der gläserne Sternenwald"
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alt: "Das schlafende Kind"
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Leo lag in seinem gemütlichen Bett und beobachtete die Schatten der Blätter an seiner Wand. Plötzlich hörte er ein leises *Pling-Pling* am Fenster. Dort saß ein winziges Glühwürmchen, das so hell leuchtete wie ein kleiner Diamant. Es zwinkerte Leo zu und tippte mit seinen Beinchen gegen die Scheibe, als wollte es sagen: „Komm mit, das Abenteuer wartet!“
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Leo schlüpfte in seine Hausschuhe und öffnete das Fenster. Vor ihm erstreckte sich ein schimmernder Pfad aus purem Mondlicht, der direkt in den Garten und darüber hinaus führte. Jeder Schritt auf diesem Pfad fühlte sich an, als würde er über weiche Wolken gehen. Das Glühwürmchen tanzte voraus und wies ihm den Weg in das geheimnisvolle Dunkel der Nacht.
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Am Ende des Pfades blieben sie stehen. Leo staunte: Vor ihm erstreckte sich ein Wald, in dem die Bäume nicht aus Holz, sondern aus buntem, durchsichtigem Glas bestanden. Wenn der Wind sanft durch die Zweige wehte, klangen sie wie tausend kleine Windspiele. In der Krone einer gläsernen Buche saß eine große, weise Eule mit Federn, die wie Silber glänzten. Sie erzählte Leo mit ruhiger Stimme die Geschichten der Sterne, während der ganze Wald im Rhythmus des Mondes funkelte.
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„Es ist Zeit zum Träumen“, raunte die Eule. Das Glühwürmchen begleitete Leo zurück über den Lichtpfad bis zu seinem Fenster. Leo kuschelte sich tief in seine Decke, die noch ein wenig nach Sternenstaub duftete. Die sanfte Melodie der Glasbäume klang noch leise in seinen Ohren nach, während er glücklich und müde die Augen schloss.